Wir sind die Flut

2016 | Sci-Fi, Mystery | 84 min

Filmplakate gibt es hier:

DERZIANPICTURES & SHPN3 präsentieren

eine ANNA WENDT FILM Produktion

in co-produktion mit FILMAKADEMIE BADEN-WÜRTTEMBERG GmbH in co-produktion mit FILMUNIVERSITÄT BABELSBERG KONRAD WOLF

mit MAX MAUFF & LANA COOPER & GRO SWANTJE KOHLHOF

musik LEONARD PETERSEN kostüm SOPHIE KLEBBA schnitt LINDA BOSCH

szenenbild KARINA FERG sounddesign & mischung VALENTIN FINKE bildgestaltung SIMON VU

producer EDGAR DERZIAN & JOHANNES JANCKE & LASSE SCHARPEN

drehbuch NADINE GOTTMANN regie SEBASTIAN HILGER

 

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Inhalt

Vor 15 Jahren ist vor der Küste von Windholm das Meer verschwunden. Seitdem strahlt eine beklemmende Ruhe auf die Umgebung aus, wirft Fragen auf, bereitet Unbehagen. Die Ursache für die Anomalie ist bis heute ungeklärt.

Mit einer neuen Theorie ist der ehrgeizige Physikstudent Micha einer von vielen Nachwuchswissenschaftlern, die um die rar gesäten Forschungsaufträge an der Uni kämpfen. Nach jahrelanger Arbeit muss er jedoch erleben, wie sein gewagtes Vorhaben am verknöcherten System scheitert – er darf sein Projekt nicht fortsetzen.

Heimlich macht sich Micha mit seiner Kollegin Jana auf den Weg, um seine Hypothese auf eigene Faust zu überprüfen.

In dem vom Militär abgesperrten Gebiet treffen die jungen Forscher auf den kläglichen Rest einer rätselhaften Dorfgemeinschaft. Denn an dem Tag, an dem das Meer verschwand, hat es auch die Kinder des Dorfes mitgenommen. Das behaupten die Dorfbewohner. Doch sind die Kinder damals wirklich ertrunken? Ihre Leichen wurden nie gefunden!

Zwischen heruntergekommenen Häusern und verlassenen Straßen geraten Micha und Jana auf ihrer Suche nach der Wahrheit immer tiefer in den Bann dieses vergessenen Ortes, an dem ihnen eine Wirklichkeit offenbart wird, der sie sich erst noch stellen müssen.

 

Interessantes

Das fiktive Dorf Windholm befindet sich in Wirklichkeit nicht an der Nordsee. Da die Landschaft der Nordseeinsel Pellworm, auf der alle Meerszenen gedreht wurden, nicht das erwünschte Szenenbild aufwies, behalf sich das Filmteam digitaler Tricks. So wurden alle Dreharbeiten, die im finalen Film das Dorf erzählen, tatsächlich in Immerath und Borschemich in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Um dem Zuschauer später jedoch ein und den selben Ort zu suggerieren, wurden In der Postproduktion durch entsprechenden Schnitt und zahlreiche VFX-Effekte, die zwei Ortschaften zu einem fiktiven Ort verbunden.

Währen der Dreharbeiten im Dorf Immerath wurde in das Büro der Produktion eingebrochen, in dem unter anderem Technik, Kostüme und Requisiten gelagert waren. Gestohlen wurden eine Nähmaschine und drei Lippenstifte.

Während der Dreharbeiten auf der Nordseeinsel Pellworm hat das Filmteam aufgrund der zahlreichen Produktionsfahrzeuge die einzige Tankstelle vor Ort leer getankt. Es musste Nachschub in Benzinkanistern über die Fähre besorgt werden. Die Inselbewohner nahmen es mit Humor.

Der kilometerlange Zaun, der im Film das Meer vom Dorf Windholm trennt, wurde in der Postproduktion digital erweitert. Das tatsächlich vorhandene Zaunstück während der Dreharbeiten hatte eine Länge von nur 15 Metern und befand sich zentral am Steg.

Während der Entwicklungsphase des Drehbuches wurde das Team im Zuge ihrer physikalischen Nachforschungen zur Grundlage einer möglichst realistischen Darstellung einer „Gravitationsanomalie“ maßgeblich vom Max-Planck-Institut für Kernphysik beraten. Aus Dankbarkeit tauften Regisseur Sebastian Hilger und Drehbuchautorin Nadine Gottmann den Doktorvater des Protagonisten Micha mit dem Namen der beratenden Person aus dem Institut, Prof. Feuerstein.

Filmstills